Ein Jahr als Obst-Podcaster – was gut lief und was eher schief?

Ein Jahr lang kann ich mich nun Podcasterin schimpfen.

Heute erfährst du, was super lief, was eher schief und was ich draus gelernt habe.

Auf geht’s:

Was war gut?

Nach einem Jahr Podcast kann ich sagen:

1. Spaßfaktor

Jede zweite Woche mittwoch wird Lisa hibbelig, denn dann wird die neue Podcastfolge hochgeladen. Davor muss sie natürlich erstmal fertig sein. Und das macht richtig Spaß. Denn ich überlege schon lange davor, welche Themen interessant sein könnten. Wie ich diese am besten verpacke. Wo ich welche Informationen herbekomme.Manchaml richtige Detektivarbeit.

Dabei hilft mir ein (langweiliger) Arbeitstag in der Firma weiter. Denn bei manchen Arbeiten kann ich den Kopf gut laufen lassen. Die ein oder andere Idee ist so schon morgens überlegt und abends aufgenommen worden.

2. Rückmeldung von euch

So viele nette Mails und Rückfragen auf den Podcast. Damit hätte ich echt nicht gerechnet. Vor allem, da ich meist im wahrsten Sinne des Wortes mit einem Brett vor dem Kopf den Podcast aufnehme. Podcast einsprechen ist meist eine recht einsame Angelegenheit. Daher freut es mich umso mehr, wenn ich von euch Fragen, Lob und Anregungen bekomme! <3

3. Lebenslanges Lernen

Ich lerne gerne. Sehr gerne. Mittlerweile nimmt meine Bibliothek nie gekannte Ausmasse an und wächst immer weiter. Da kommt ein Podcast zu so einem fachlichen Thema genau richtig. In jeder neuen Folge lerne ich dazu. Manchmal vertiefe ich Themen. Manchmal arbeite ich mich aber auch neu ein.

Was lief schief?

1. Technikfreuden

Freude kommt auf, wenn…

  • … ich erst am Ende der 20 minütigen Podcastfolge merke, dass ich nicht mit dem Podcast-Mikrofon aufgenommen habe. Sondern mit dem eingebauten Laptop-Mikrofon. Sich damit der Ton wie mit einer Kloschüssel aufgenommen anhört. Und der ganze Spaß wieder von vorne beginnen kann.

  • … Audacity (mein Aufnahme-Programm) einfach mal mittendrin abschmiert. Inklusive der aufgenommenen Folge. Und der ganze Spaß wieder von vorne beginnen kann.

  • … der Laptop die Folge auf ominöse Weise irgendwo speichert. Ich aber nicht weiß, wo. Oder eben nicht speichert. Ich leider aber das auch nicht weiß und mich dusselig suche. Und der ganze Spaß wieder von vorne beginnen kann.

Bei mittlerweile 26 Podcastfolgen hat der Aufnahme-Spass ziemlich oft zweimal stattgefunden. Übung macht halt doch den Meister.

Was habe ich gelernt?

1. Batching

Vorbereiten hilft. Es kam schon öfters vor, dass ich Dienstag abends noch schnell die Podcast-Folge aufnehmen musste, weil morgen ja mittwoch ist. Meist eher suboptimal, vor allem, wenn auf der Arbeit viel los war. Daher versuche ich mittlerweile, mehrere Folgen nacheinander aufzunehmen (zu batchen). Das entspannt das ganze Prozedere enorm. Weil ich sowieso schon im Recherche- und Redefluss bin und das ganze Equipment aufgebaut habe.

2. Hochladen kontrollieren

Es kam öfters vor, dass die Podcast-Folge trotz Terminierung nicht erschienen ist. Daher habe ich es mir zur Gewohnheit gemacht, mittwochs morgens als erstes zu schauen, ob die neue Folge da ist. Ansonsten gehe ich nochmal schnell in Libsyn und lade die Folge manuell nach. Sicher ist sicher.

3. Weitermachen

Nach einem Jahr kann ich sagen: Podcast macht mir Spaß und bringt dich weiter. Zumindest, wie ich an den bisherigen Rückmeldungen sehen kann. Daher wird es den Fit im Obstbaumschnitt Podcast auch 2020 geben.

Noch keine Kommentare, schreib' den ersten!


Lust zu kommentieren?

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.